Erste Rassebeschreibung

 Philemon Black Dustin

(Beverly v.d. Falkenaue x Ch.Arcot Comancero)

Im Jahre 1898 bringt Alfred Ollivant in seinem Buch "Owd Bob"

eine wunderbare poetische Beschreibung des Beardies heraus:

Wenn Du quer durch wilde Schaafweiden wanderst, oder einem Moor entlang, oder wenn Du auf einen Viehmarkt gehst, triffst Du zu Weilen einen wirklich perfekten, freundlichen Knecht. Er ist gekleidet in dunkelgraue Gewänder, die hier und da von den Strahlen des Mondes erleuchtet werden. Dieser Knecht ist frei durch göttliches Recht, er gehört der Gilde der Gentlemen an, er ist mannhaft wie ein Prinz, schlank wie eine Eberesche, graziös wie ein hübsches Mädchen, er benimmt sich wie ein König, seine Bewegungen und Manieren ähneln denen einer Feenkönigin. Eine edle Breite der Stirn schmückt ihn, ein Anflug stiller Strenge wurzelnd im richtigen Selbstvertrauen, aller dieser Vorzüge ist er selbst nicht gewahr.

Die letzte, sichere Prüfung aber ist. Schau in seine zwei schneegekleideten Augen, ruhig, intelligent, ohne Misstrauen, ihre sanften Tiefen, gehüllt in ewige Traurigkeit, sind voller Sehnsucht, denn man sagt von ihnen, sie hätten keine eigene Seele. Wisse dann, dass Du einem aus der Linie der allerschönsten Schäferhunde des Nordens begegnet bist."

Kann man einen Beardie liebevoller beschreiben ?